Neue Mitarbeiter gesucht: „Gestalter und Verwalter in Unternehmen“

Neue Mitarbeiter gesucht

Derzeit zeigen sich immer mehr Unternehmen darüber besorgt, keine (neuen) Mitarbeiter zu finden. Zumindest keine „richtigen“ Mitarbeiter, die bei genauerer Nachfrage allgemein als qualifizierte Mitarbeiter bezeichnet werden. Dazu habe ich kürzlich in Linkedin einen interessanten Beitrag entdeckt, in dem es um Mitarbeiter ging, die sich in ihrem Job ausgebremst fühlen.

Ein „Gestalter“ ist aber in Wahrheit noch lange kein „Macher“ und außerdem brauchen die Unternehmen auch administrative Arbeitskräfte als „Verwalter“. Diese beiden Typen schon vor einer Anstellung zu identifizieren, ist eine kommunikative Herausforderung, die zudem mit aufrichtiger Ehrlichkeit zwischen künftigem Arbeitgeber und Arbeitnehmer beginnt.

Ein „Gestalter“ ist noch längst kein „Macher“

Achten Sie in den Formulierungen von Stellenausschreibungen auf ihre Worte. Wenn Sie sich einen „Gestalter“ an Ihrer Seite wünschen, dann rufen Sie bitte nicht nach einem „Macher“. Außerdem locken Sie damit unnötige Kandidaten an, die nur glauben „Macher“ zu sein und auch keine „Gestalter“ sind. Also Mitarbeiter, die in Wahrheit fast gar nichts ohne straffe Leitlinien gebacken kriegen. Die echten „Macher“ werden sich selten für eine Position in einem Angestelltenverhältnis bewerben. Anders sieht das bei den „Gestaltern“ aus, sich sehr wohl und fruchtbar auch als Unselbständige in Unternehmen als (zukünftige) Führungskräfte einbringen möchten und können.

Neue Mitarbeiter auch „abholen“

Egal ob Sie einen „Gestalter“ oder einen „Verwalter“ benötigen. Sie müssen neue Mitarbeiter auch richtig abholen. Gerade kleine Unternehmen machen oft den Fehler, neu gewonnene Mitarbeiter am Arbeitsplatz verhungern zu lassen. Was nützt Ihnen der tatkräftigste Mitarbeiter der mitgestalten möchte, wenn Sie ihn dann alleine lassen, ihn sich selbst überlassen und nicht von Anfang an Vertrauen aufbauen, indem Sie ihn in die verschiedensten Aufgaben einführen. Vertrauensaufbau gelingt niemals mit Kontrolle oder Überwachung, sondern immer nur mit kontinuierlicher Kommunikation als Instrument erfolgreicher Integration. Ja, das ist aufwändig und zeitintensiv. Aber als Unternehmen müssen Sie den ersten Schritt in der Vertrauensbildung machen, wenn die Zusammenarbeit langfristig und nachhaltig gelingen soll.

Auch „Verwalter“ sind wichtige Mitarbeiter

Und wenn wir schon beim Thema Vertrauensaufbau sind: Auch Ihre administrativen Neuzugänge verlangen nach offener Kommunikation. Wenn Sie also reine „Arbeitsbienen“ suchen, dann sagen Sie das von Beginn an und erläutern Sie auch, weshalb für diese Position nur wenig bis gar keine Aufstiegsmöglichkeiten in Aussicht gestellt werden. Es gibt viele potentielle Kandidaten, denen Sie nicht goldene Eier versprechen müssen und die gar nicht daran interessiert sind, in eine führende Position aufzusteigen. Aber auch diese Position muss unmissverständlich und ehrlich als wichtige Aufgabe formuliert werden.

Stellenausschreibungen statt Stellenbewerbungen

Vor einiger Zeit habe ich in einem Beitrag geschrieben, wie mit Stellenanzeigen und Storytelling die Mitarbeitersuche gelingen könnte. Vorausgesetzt natürlich, dass diese Ausschreibungen keine Beweihräucherung enthalten oder mit unehrlichen Tatsachen spielen. Keine Frage, es ist nicht immer einfach ein ehrliches Selbstbild zu den tatsächlichen Erwartungen für ein bestimmte Position zu verfassen. Tatsächlich müssen wir als Unternehmen jedoch dieselbe Aufrichtigkeit beweisen, die wir auch von Kandidaten oder zukünftigen Mitarbeitern erwarten. Und wenn Sie glauben einen „Gestalter“ an Ihrer Seite haben zu wollen, in Wahrheit jedoch einen „Verwalter“ brauchen, dann kommunizieren Sie das bitte ausdrücklich und trotzdem attraktiv bereits mit Ihrer Stellenausschreibung.

Mit Storytelling Mitarbeitermärkte öffnen

Egal ob „Gestalter“ oder „Verwalter“. Beide Mitarbeitertypen sind auf dem Markt vorhanden und betreten diesen Markt auch nur dann, wenn Sie ihn öffnen. Damit präsentiert sich Ihr Unternehmen von Beginn an von seiner besten Seite. Storytelling und Ehrlichkeit bringen Ihnen vielleicht nicht immer die hoch qualifiziertesten Mitarbeiter. (Diese zu finden ist im stark umkämpften Wettbewerb der Mitarbeiterbeschaffung für kleine Unternehmen sowieso fast unmöglich.) Dafür finden Sie auf alle Fälle die geeignetsten Mitarbeiter, die für die Position und in Ihr Unternehmen auch passen. Und das ist es doch auch, worauf es schlussendlich ankommt.

Wissen Sie bereits, welchen Mitarbeitertyp sie suchen und wie Sie diesen finden? Ich unterstütze Sie gerne mit Storytelling für Ihre Stellenausschreibungen. Kontakt gerne jederzeit und unverbindlich.

 

 

 

Pixabay-Bild: Tumisu

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Neue Arbeitnehmer finden: „Stellenanzeigen mit Storytelling!“

Neue Arbeitnehmer finden: Stellenanzeigen mit Storytelling

Die derzeitigen Arbeitslosenzahlen sind zwar erschütternd, aber schon bald werden Unternehmen wieder sämtliche Anstrengungen bemühen, um Arbeitnehmer zu finden. Um eine neue Stelle auszuschreiben eignet sich Storytelling genauso, wie sich auf diese Stellenanzeige zu bewerben.

„Persönlichkeit“ eines Unternehmens mit Storytelling sichtbar machen

Vor einigen Jahren habe ich den Beitrag Über die Dramaturgie im Bewerbungsschreiben publiziert. Damals habe ich unter anderem auch beschrieben, warum es so wichtig für den Bewerber ist, möglichst viel Persönlichkeit in seinem Bewerbungsschreiben zu präsentieren. Dasselbe gilt nun auch für Unternehmen, die sich mit ihren Stellenanzeigen um neue Mitarbeiter bemühen.

Ein motivierter Kandidat mit Absichten einer langfristigen Anstellung möchte nämlich auch über das Unternehmen möglichst viele Informationen erhalten, bevor er sich entschließt eine Bewerbung zu versenden. Freilich erhält der potentielle Bewerber bereits viele Eindrücke über die jeweilige Unternehmenswebsite und anderen digitalen Quellen. Die Hintergründe und die Entstehungsgeschichte der freigewordenen Stelle in einer Ausschreibung können jedoch spannendes Bewerbungsmotiv für potentielle Mitarbeiter sein.

Spreu vom Weizen trennen oder Abschreckungsmanöver?

Freilich sollen mit Stellenausschreibungen nur die hervorragendsten Mitarbeiter angesprochen sein. Und es bleibt auch nur wenig „Raum“ für viele Informationen. Aber stichwortartige Aufzählungslisten von erforderlichen Qualifikationen sind leider auch für an sich geeignete Kandidaten abschreckend und suggerieren, dass hier ein „Alleskönner“ gesucht wird, der nach wenigen Monaten wieder das Handtuch wirft.

Es ist also auch erstaunlich, wieviel Aufwand im Vorfeld von Personalabteilungen betrieben wird, Stellenpositionen geplant, definiert und detailliert ausgearbeitet werden, um dann in einer knappen und rein beschreibenden Ausschreibung nichts, aber auch rein gar nichts über das Fleisch und Wesen eines Unternehmens aussagt.

Natürlich gibt es auch bei den Bewerbergruppen diejenigen, die vor Selbstvertrauen strotzen, kein Qualifikationsprofil abschreckt und sich für so ziemlich jede halbwegs passende Stelle bewerben. Ob dann eine Einladung eines solchen Bewerbers tatsächlich die Mühe eines Gesprächs lohnt, steht natürlich wieder auf einem anderen Blatt.

Mehr ist nicht weniger: Erforderliche Qualifikationen beschreiben und nicht aufzählen

Sehen Sie es doch einfach so: Ein Bewerber möchte genauso mehr über die offene Stelle erfahren, wie Sie selbst über den Bewerber erfahren möchten. Bereits die Tatsache, dass Ihre Anzeige Aufmerksamkeit erregt verrät, dass der Interessierte auch gerne etwas mehr liest, um abschätzen zu können, ob er sich bewerben soll und zum Unternehmen passt.

Zeit kostet höchstens ein Bewerbungsgespräch, in dem Sie sich breit und ausführlich erklären, wenn Sie glauben, einen geeigneten Kandidaten gefunden zu haben. Außerdem haben Sie nie die Garantie, ob der Kandidat nach Ihren Ausführungen auch noch Interesse an Ihrem Unternehmen hat. Sie sparen also bereits im Vorfeld sehr viel Zeit und Geld, wenn Sie mit wichtigen und spannenden Informationen bereits mit der Ausschreibung eine bessere Selektion von Kandidaten erzielen.

Ehrlich währt immer am längsten

Schlussendlich gilt als oberster Grundsatz auch für eine Stellenausschreibung mit Storytelling dasselbe, wie für eine Bewerbung. (Sie erinnern sich an den Beitrag vor einigen Jahren?) Ehrlichkeit währt am längsten! Sie wollen doch genauso langfristig eine bereichernde Zusammenarbeit mit dem neuen Mitarbeiter erreichen oder nicht? Dann sollten Sie weder in der Stellenanzeige, noch im Bewerbungsgespräch mit übertriebenen oder falschen Tatsachen werben.

Der Sprung ins sprichwörtlich kalte Wasser ist beispielsweise heute für die meisten Mitarbeiter nicht neu. Wenn Sie also keine ausführliche Einschulung oder Betreuung anbieten können, versuchen Sie nicht eine solche zu versprechen oder damit zu werben. Sie finden dafür andere Attraktivitätswerte Ihres Unternehmens, die Sie ihrem neuen Wunschmitarbeiter anbieten können und somit auch Basis für eine langfristige Zusammenarbeit sein kann.

Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten der Stellenausschreibungen mit Storytelling erfahren möchten, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme. Gerne unterstütze ich Sie hierbei mit DramaTec im Bereich interner Kommunikationstexte.

 

 

Pixaybay-Bild: PCB-Tech

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Mit eigener Website für die Kundenbindung durchstarten

Mit eigener Website für die Kundenbindung durchstarten

Der eigene Websiteauftritt ist heute auch für Kleinstunternehmen nicht mehr wegzudenken. Im Zeitalter der globalen Digitalisierung ist die Firmenpräsentation im Web 2.0 die eigentliche Visitenkarte von Unternehmen. Reichweitenstärkung, Kundengewinnung und selbstverständlich auch die Kundenbindung haben in Zeiten physischer Abstinenz an Bedeutung gewonnen.

Warum Sie in Ihre eigene Firmenwebsite investieren sollten

„Meine Geschäfte laufen auch während der Krise und ohne Website ausgezeichnet. Bei mir geht alles über Mundpropaganda. Wieso sollte ich also in eine eigene Website investieren?“ – Wenn Sie zu diesen glücklichen Unternehmern gehören, dann haben Sie sehr viele Dinge richtig gemacht. Vermutlich gibt es Sie auch schon seit Jahren als Unternehmen, Sie haben sich eine ausgezeichnete Reputation erarbeitet und Ihre Auftragsbücher sind für die nächsten Monate schon wieder voll.

Das bedeutet aber nicht, dass sich das schlagartig ändern kann. Erinnern Sie sich, wie die COVID-Krise überfallsartig Unternehmen vernichtet hat und wohl auch in nächster Zukunft leider noch vernichten wird. Die Krise wird irgendwann vorbei sein und viele Unternehmer werden neu durchstarten. Andererseits sind sehr viele Menschen wegen der Krise arbeitslos geworden und werden den Schritt in die Selbständigkeit wagen. Kurz: Es wird in sehr vielen Branchen auch sehr viel mehr Konkurrenz geben, die mit ihrem Können gegen Sie antreten wird.

Mit digitalem Webauftritt potentielle Kundengruppen erreichen

Denken Sie einfach an Ihr eigenes Konsumverhalten. Massenhaft Konsumenten suchen für die Deckung ihrer Bedürfnisse nämlich immer zuerst im Internet. Freilich kennt man sich und erfährt über persönliche Netzwerke auch oft, welcher Dienstleister für welche Leistungen oder Produkte in unmittelbarer Nähe Top ist.

Schlussendlich ist diese Empfehlung aber im Angesicht eines potentiellen Kunden nur dann Top, wenn Sie auch in der namentlichen Google-Suche aufpoppt. Mit anderen Worten: Reichweitenstärkung beginnt bereits mit der eigenen Internetpräsenz, während Sie mit einer Visitenkarte schon wieder endet. Denn der direkte Griff zu einem Telefonhörer oder zu einer E-Mailadresse liegt immer noch ferner, als vorab die Möglichkeit der Google-Recherche zu einem Unternehmen.

Broadcast Yourself: „Zeigen Sie Ihr Unternehmen, Ihre Leistungen und Produkte!“

Die große Chance Ihres eigenen Webauftritts liegt nämlich darin, möglichst viele Inhalte ökonomisch und interessant zu vermitteln. Keine Visitenkarte der Welt könnte diesen Zweck besser erfüllen. Ihre Website ist Ihre Visitenkarte selbst. Der Mehrwert der digitalen Firmenpräsentation ist unschätzbar, wenn Sie über die zahlreichen Vorteile nachdenken:

Eine Website ist beispielsweise beliebig erweiterbar und der Unternehmensentwicklung entsprechend auch kostengünstig anpassbar. Sie können mit aufregenden Inhalten Ihre Interessentengruppen begeistern und damit auch nachhaltige Bindungen schaffen. Und meines Erachtens sehr wichtig: „Sie sind als Unternehmen für Interessenten sichtbar.“

Die eigene Internetpräsenz als Luxusobjekt?

Wenn Sie Ihren eigenen Webauftritt aber tatsächlich nur als Luxusobjekt, das Sie für Ihre Geschäfte eigentlich gar nicht brauchen, erachten, dann vergessen Sie bitte nicht, dass auch ein „Porsche“ einmal einen Service oder Reparaturen benötigt.

Sie könnten zum Beispiel einmal prüfen, ob Ihre Website ein SSL-Zertifikat trägt, um für mehr Sicherheit zu sorgen. „Website nicht sicher“ muss nicht sein, wenn ein Interessent im Web nach Ihrem Unternehmen sucht. Fehlende DSGVO-Richtlinien oder das Impressum zu ergänzen sind auch ein erster Schritt, um die bestehende Internetpräsenz zu entstauben.

Baustelle Unternehmenswebsite

Leider gibt es auch zu viele „Website-Baustellen“ im Netz. Mitunter bestehen diese sogar schon seit Jahren. Ja, wir hatten vor COVID-19 gute Zeiten und nur wenig Zeit, um sich mit unserem eigenen digitalen Firmenauftritt auseinanderzusetzen. Auch, wenn der Wunsch danach eigentlich schon lange besteht.

Und genau deshalb sollten Sie die Zeit jetzt nützen und mit Ihrem Unternehmen Sichtbarkeit zeigen, um gegenüber zukünftigen Krisen und Konkurrenten fit zu bleiben. Erzählen Sie Ihre Geschichte! Zeigen Sie, dass Sie immer noch da sind und das vielleicht schon seit vielen Jahren.

Sehr gerne können Sie mich jederzeit und unverbindlich kontaktieren, damit ich mit DramaTec Ihre eigene Internetpräsenz realisieren kann.  Sie werden überrascht sein, dass ein eigener Unternehmensauftritt auch für kleine Unternehmen nicht nur leistbar, sondern auch besonders vorteilhaft und rentabel ist.

 

 

Pixaybay-Bild: geralt

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