Storytelling als „Würze“ für Ihren Unternehmensfilm

Storytelling als "Würze" für Ihren Unternehmensfilm

Letzte Woche haben wir die Dreharbeiten für den Unternehmensfilm unseres Neukunden abgeschlossen. Wir sind jetzt in der Postproduktionsphase und es dauert noch etwas, bis wir unser neuestes „Storytelling-Produkt“ präsentieren. Bis dahin ein Blick hinter die Kulissen und darauf, wie Storytelling als Würzmittel auch Ihren Unternehmensfilm aufwertet.

Kurz, knackig, leistbar: Mit Storytelling die Aufmerksamkeit von Interessenten wecken.

Damit Sie sehen, wie wir arbeiten und warum auch für Ihr Unternehmen ein Image-, Produkt- oder Dienstleistungswerbefilm aus „unserem Haus“ ein echter Mehrwert ist, erhalten Sie mit diesem Beitrag Einblick in unsere Arbeitsweise. Storytelling bedeutet eben auch, mit der Erzählung einer (interessanten) Geschichte die Aufmerksamkeit von Ihnen, als unsere potentiellen Kunden und Ihren Interessenten zu wecken.

Bei unserem derzeitigen Projekt war die Aufgabe klar: Kurz und knackig sollten die wichtigsten Produkt- und Servicemerkmale in Form eines Unternehmensfilms und mit den Inhalten eines wiedererkennbaren Themas Kundeninteresse und Kundennutzen versinnbildlichen. Damit die Produktionen von DramaTec und MWMedia auch für kleinere Unternehmen leistbar bleibt, setzen wir bereits lange vor Drehbeginn auf unser Knowhow und unsere Organisationsstärke.

Organisiertes Erzählen: Von der Idee zum drehreifen Produktionsskript

Auch wenn wir die Idee für Ihren Unternehmensfilm zu einer starken Geschichte entwickelt haben, beginnen wir noch nicht mit den Dreharbeiten. Storytelling bedeutet von Beginn bis zum Ende strukturiertes und organisiertes Erzählen. Deshalb generierten wir für das neue Produktvideo unseres Kunden aus dem Drehbuch zuerst ein Produktionsskript.

Das Produktionsbuch ist der allumfassende inhaltliche und formale Plan, wie wir eine Story visualisieren. Es ist unser eigen entwickeltes Tool, um organisiertes Erzählen effizient und ökonomisch zu ermöglichen. Keine Frage, dass es deshalb zu unseren großen Betriebsgeheimnissen zählt. Nur so viel sei verraten: Ein funktionierendes Team spielt auch während unseren Dreharbeiten eine entscheidende Rolle, um ein überzeugendes Resultat zu erhalten.

Verkürzte „Wartezeiten“ mit taktgebenden Storys für Setting und Bildkomposition

Nichts geht über hervorragende Teamarbeit und nicht nur Kreative oder Filmemacher können davon ein Lied singen. Filmschauspieler und Darsteller in Unternehmensfilmen wissen genau, was ich meine. Dreharbeiten bedeuten auch immer wieder sehr lange Wartezeiten. Da muss das Setting aufgebaut, abgebaut oder umgebaut werden. Lichtsetzung und Kamera brauchen auch noch Zeit. „Bitte warten“ heißt es eigentlich immer, bevor die erste Klappe dann wirklich fällt.

Bei unseren Produktionen sind Form und Inhalt im jeweiligen Setting sehr genau organisiert. Ökonomisches Drehen bedeutet, nur so viele Einstellungen zu drehen, wie wir auch tatsächlich benötigen. Oder anders formuliert: „Die Inhalte einer Story sind unsere Taktgeber für die erforderlichen Bildeinstellungen und ihren Kompositionen.“

Spaß am Set: Unsere Dreharbeiten in entspannter Atmosphäre

Dreharbeiten sind für Darsteller und Filmschaffende hinter der Kamera zu anstrengend, um in angespannter Atmosphäre zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu führen. Wir sorgen dafür, dass Team und Darsteller die notwendigen Erholungspausen erhalten und rechtzeitig ihre Energie vor und hinter der Kamera ausschöpfen. Deshalb darf auch der Spaß am Set bei uns nie ganz fehlen.

Schlussendlich erhalten Sie bei unseren Unternehmensfilmen immer und rechtzeitig den richtigen Schuss Storytelling als Würze. – Ähnlich wie die Kunden unseres Auftraggebers, der ein Hersteller für hochqualitative Gewürzmühlen ist. Mehr darüber und zum Resultat unserer Produktion erfahren Sie im nächsten Beitrag.

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme, wenn auch Sie mit einem Unternehmensfilm bei Ihren Interessentengruppen sichtbar sein möchten.

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Buchpublikation: „Und Sonnenlicht erhellte den bedeutungsvollen Raum…“

Und Sonnenlicht erhellte den bedeutungsvollen Raum...

Mitten im Herbst angekommen darf ich heute meine neueste Buchpublikation mit dem Titel „Und Sonnenlicht erhellte den bedeutungsvollen Raum…“ vorstellen. Zugegeben ein sehr philosophisch anmutender Titel, der mit Sicherheit auch hält, was er verspricht. Dafür werden nicht nur Theaterinteressierte, sondern auch Kenner im Bereich Dramaturgie „mittelalterlich Neues“ entdecken…

Von der Liturgie bis zur „Auferstehung“ des (weltlichen) Theaters

Ausgerechnet die Kirche des frühen Mittelalters war mit den geistlichen Spielen im christlichen Rahmen der Liturgie Wegbereiter für die Renaissance des (weltlichen) Theaters. So kennzeichneten die Osterfeierlichkeiten nicht nur die Freude über die Auferstehung Christi. Sie waren auch geprägt von der Freude des Spiels, das freilich noch nicht als „szenisch“ gelten konnte. Aber mit den bedeutungsgeladenen Handlungen während der Liturgie entwickelten sich die ursprünglich geistlichen Spiele überraschend schnell zu einem weltlichen Theater. Eines, das aufgrund wachsender Größe später vor der Kirche und auf den Marktplätzen stattfand.

Raum und Licht als dramaturgische Elemente

Das geistliche Theater des Mittelalters ist speziell im deutschsprachigen Raum ein Theater voller Bedeutungen und Symbolik geblieben. So war auch die räumliche Anordnung der Spielenden nie zufällig. Licht wurde meist erspielt. Man konnte eine Kerze anzünden und löschen, um das Anbrechen von Tag und Nacht zu symbolisieren. Das Mittelalter war dabei durchaus nicht so trist, wie wir heute vielleicht glauben. Die Freude am Spiel und das Verständnis bedeutungsgeladener Handlungen in einem symbolischen „Setting“ konnten die Sehnsucht der Menschen nach dramaturgischem Schauspiel nicht unterdrücken.

Höllenfahrt, Auferstehung und Weltgerichtsspiele: Spektakel, von dem bis heute populärmediales Storytelling zehrt.

Lange blieben auch erweiterte Szenen in den Spielen rund um das Oster- und Weihnachtsgeschehen symbolisch. So entwickelte sich beispielsweise die Höllenfahrt und Auferstehung Christ nur sehr langsam zu einem „spektakulären“ Theater. So wurde beispielsweise die Hölle mit einem einfachen Bierfass dargestellt, wobei die Menschen des Mittelalters die Symbolik und Bedeutung dieses Fasses durchaus verstanden.

Die vor uns liegenden Texte enthalten dennoch immer wieder überraschende Hinweise zu Raum und Lichteffekten, die eine fortgeschrittene Experimentierfreudigkeit und Empfänglichkeit für Spektakel verraten. Schließlich war dieser Drang nach Illusion für die theatralen Konfrontationen zwischen Gut und Böse auch in den Weltgerichtsspielen wichtiger Wegbereiter für aufmerksamkeitserregendes Storytelling mit Populärmedien, so wie wir sie heute kennen und schätzen.  

Mittelalterliches Leseerlebnis, das belebt.

Schlussendlich sind diese Stücke, von denen wir in den meisten Fällen die Dichter leider nicht kennen, auch ein Schatz. Sie sind bis heute ein großartiges Leseerlebnis und beleben zugleich unsere inszenatorischen Sinne. Dabei bleibt genügend Spielraum für die eigenen Vorstellungen, wie so ein Stück damals tatsächlich aufgeführt wurde und wie es heute aufgeführt werden könnte.

Mit diesem kleinen Buch habe ich die wichtigsten Spiele zusammengefasst und analysiert und hoffe damit, auch Sie für Sie für das Theater zu begeistern. Außerdem werden Sie als Freunde des Theaters und als Interessierte und Kenner im Bereich Mediendramaturgie überrascht sein, wie ein ursprünglich verbanntes Theater sich neu erfinden und etablieren konnte.

Ab heute hier als Taschenbuch oder gebundenes Buch erhältlich! Sehen Sie hier auch gerne meine anderen Publikationen.

 

 

Pixabay-Bild: sspiehs3

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Eingesperrt im Job?

Eingesperrt im Job?

Nach einer langen Zeit im Homeoffice ist die Rückkehr in den gewohnten Arbeitsalltag für viele Mitarbeiter ein unerwartetes Erlebnis. Eingesperrt im Job und an einem gut überwachbaren Arbeitsplatz ist diese Rückkehr vor allem für Mitarbeiter mit „Macherqualitäten“ mehr Qual als Wahl. Wie also die liebgewonnene Freiheit und das Gefühl nach mehr Eigenverantwortlichkeit vom Arbeitgeber zurückerobern?

Andererseits ist diese „Rückkehr in die Unternehmen“ für viele Mitarbeiter auch ein Segen. In meinem Beitrag Gestalter und Verwalter in Unternehmen versuchte ich das Dilemma zu beschreiben. Denn ein „Verwalter“ braucht meistens die soziale Geborgenheit eines Kollektivs. Für diesen Typ Mitarbeiter öffnet sich die Tür der Berufswelt erst mit dem Verlassen seiner privaten Wohnräumlichkeit.

Freiheit, die nicht immer glänzt

Denn die Hoffnung nach mehr Freiheit im Job, mehr Selbstbestimmtheit und damit verbundener Steigerung der eigenen Arbeitsqualität erweist sich im Homeoffice allzu oft als Trugschluss. Zu viele Ablenkungen in den eigenen vier Wänden stören unerwartet die erhoffte Ruhe.

Andererseits verlockt die erhaltene Flexibilität auch zur Erledigung privater Angelegenheiten während der Arbeitszeit. Wir können es abgekürzt feststellen: Egal welcher Mitarbeitertyp sich im Homeoffice befindet, die wichtigste Erfordernis für den Erfolg dieses Beschäftigungsmodelles ist und bleibt die Wahrung höchster Disziplin!

Über Kontrollverlustängste der Arbeitgeber und entstehende Rivalitäten

Deshalb kann man den Arbeitgebern ihren Drang nach Mitarbeiterüberwachung kaum verübeln. Aber nur um möglichen Kontrollverlusten entgegenzuwirken wieder sämtliche Mitarbeiter in die eigenen Büros zu stecken, ist in mehrerlei Hinsicht tückisch. Einerseits haben während COVID viele Unternehmen in die Homeoffice-Arbeitsplätze investiert, andererseits sind mit der „Auslagerung“ von Arbeitsplatzkosten ja auch beachtliche Einsparungspotentiale sichtbar geworden.

Was also tun? Welchen Mitarbeiter kann ein Unternehmen mit gutem Gewissen in der privaten Umgebung eines Homeoffice beschäftigen und welche Mitarbeiter benötigen das soziale Umfeld in Obhut eines Unternehmens, ohne Rivalitäten zwischen Mitarbeitergruppen aufkeimen zu lassen?

Mit direkter Kommunikation und Evaluierung erfolgreich in zukünftige Beschäftigungsmodelle

Den eines ist klar. Nicht jeder Mitarbeiter wird zwischen dem was er will und was eigentlich für ihn gut ist differenzieren können. Als Kommunikationsberater empfehle ich Unternehmen hierbei immer mit größter Vorsicht vorzugehen. Zu viele empfindsame Seelen sind gerade in größeren Unternehmen keine Seltenheit. Ohne klar kommunizierter Begründung, ob Homeoffice für einen Mitarbeiter tragbar ist oder nicht, strahlt immer das Signal fehlenden Vertrauens aus.

Selbstredend, dass dieses Signal nicht förderlich für eine positive Mitarbeiterentwicklung beiträgt. Auch ein Mitarbeitergespräch alleine bringt keine Lösung. Evaluierung bedeutet, sich für jeden einzelnen Mitarbeiter Zeit zu nehmen und sein privates Umfeld mit den Möglichkeiten eines Heimarbeitsplatzes zu beurteilen.  

Wie ist das Umfeld zuhause, wie sind seine Leistungen in Vergangenheit gewesen? Was bedrückt ihn warum? Psychologisches Feingefühl ist hier gefragt, in erster Linie jedoch das aufrichtige Bestreben nach direkter Kommunikation mit einem Mitarbeiter, wenn es um die Evaluierung von Arbeitsplätzen geht.

Das klingt vielleicht aufwändig und ehrlich gesagt ist es das auch. Aber um wirklich dir richtige Balance zwischen Investition in Homeoffice und Einsparungspotentialen von Arbeitsplätzen festzustellen, sollten Sie keine Mühen scheuen. Schlussendlich bleiben nur glückliche Mitarbeiter längerfristig auch erfolgreiche und gewinnbringende Mitglieder Ihres Unternehmens.

Kontaktieren Sie mich gerne und jederzeit, wenn Sie mehr über meine angebotenen Dienstleistungen als Kommunikationsberater für Ihr Unternehmen erfahren möchten.

 

 

Pixabay-Bild: smadore

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