Warum Unternehmensfilme mit Storytelling keine Werbung brauchen

Warum Unternehmensfilme mit Storytelling keine Werbung brauchen

Unlängst hatte ich ein interessantes Gespräch mit Bekannten darüber, welche Funktionen ein (guter) Unternehmensfilm erfüllen sollte. Natürlich soll er in erster Linie Aufmerksamkeit erregen, ein Unternehmen, eine Dienstleistung oder ein Produkt in fokussiertem Licht präsentieren. Der Unterschied und Erfolg eines Unternehmensfilms mit Storytelling – und hierbei speziell im Bereich Imagefilm – liegt jedoch in der Konzentration auf Emotion statt (lähmender) Deskription.

Betreten Sie regionales „Neuland“

Ich kann sehr gut verstehen, dass der Gang über die Schwelle in „Neuland“ schwierig erscheint. Klassische Unternehmensfilme funktionieren nun mal auch sehr gut beschreibend und erklärend. Wenn es jedoch um die Imagebildung, um die Vermittlung gezielter Botschaften, Haltungen oder Philosophien eines Unternehmens geht, kann eine audiovisuelle Selbstbeweihräucherungsflutwelle voller Langeweile kaum an Aufmerksamkeit gewinnen.

Es rentiert sich also der Blick über den regionalen Tellerrand um zu erkennen, dass nicht jeden Tag dieselbe Suppe schmeckt. Noch schlimmer: Anstatt ein neues und besonders schmackhaftes Gericht zu kochen wird lieber die alte Suppe neu gewürzt und in den meisten Fällen endgültig versalzen.

Unternehmen müssen gesehen werden

Es stimmt schon, dass wir auch bei Unternehmensfilmen mit Storytelling die Unternehmen, Produkte oder Dienstleistungen sehen wollen. Aber zu viele Informationen über mehrere Minuten erdrücken den Seher eines Unternehmensfilms. Der klassische Killer.

Außerdem funktioniert Storytelling im Film nicht mit beschreibendem Zeigen, sondern mit erzählendem Gezeigten. Hört sich zuerst etwas kompliziert an, aber denken Sie nur daran, warum Ihnen bestimmte Filme gefallen und manche Filme nicht gefallen? Richtig, es geht um die Vermittlung von bestimmten Botschaften mittels Emotionen. Emotionen, die wir alle kennen und mit denen wir uns – völlig unabhängig von einem bestimmten Unternehmen – immer identifizieren können.

Keine Angst vor Emotionen

Hartnäckig halten sich auch die Gedanken darüber, dass Emotionen in einem Unternehmensfilm negative Auswirkungen haben könnten. Aber Emotionen an sich sind so vielseitig und vielschichtig, dass Sie gar nicht aufzählbar sind. Egal, ob positive oder negative Emotionen gewünscht sind, um Ihre Botschaft mit einer Story audiovisuell zu vermitteln. Ja, auch negative Emotionen können sehr wirkungsvoll eingesetzt werden. Denken Sie nur an die beeindruckenden Aufklärungs- und Sicherheitsfilme, um unser Bewusstsein, unsere Einstellung und Haltung im Straßenverkehr zu schärfen.

Wir alle können uns mit Emotionen identifizieren. Geschichten, die gewünschte Emotionen in Zusammenhang bestimmter Werte eines Unternehmens hervorrufen, brauchen deshalb keine Werbung. Sie sind selbst die beste Werbung für ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung.

Gute Storys sind unbezahlbare Werbung

Eigentlich funktionieren Unternehmensfilme mit Storytelling ähnlich wie ein bekannter Spruch von Henry Ford: „Kunden wollen nicht den Bohrer, sondern das Loch in der Wand.“ Es geht also vielmehr um den Nutzen, die Werte und Haltung eines Unternehmens zu bestimmten Themen. Und diese Themen sind wiederum das Fundament für Storys, die mit Emotionen Kunden und Interessentengruppen begeistern. Keine Frage, dass Storys mit gezielter Botschaftsvermittlung keinerlei Werbung benötigen. Sie sind vielmehr selbst unbezahlbare Werbung für das Unternehmen, für Produkte oder Dienstleistungen jeglicher Art.

Also wagen auch Sie den Sprung in unser „regionales Neuland“ und erfahren Sie mehr darüber, wie DramaTec und MWMedia mit Storytelling auch für Ihr Unternehmen einen packenden Film realisieren könnte, der Ihre Interessenten nachhaltig bindet. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

 

 

Pixabay-Bild: DaniloFernando

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