„Storytelling“ als Zauberwort im Marketing?

Storytelling als Zauberwort im Marketing

In der fantastischen Marketingwelt unbegrenzter Kreativmöglichkeiten hat sich das Schlagwort „Storytelling“ zu einem wahrlichen Zauberwort gewandelt. Die ernüchternde Wahrheit zeigt ein anderes Bild. Denn nicht alles ist automatisch eine Geschichte, nur weil es als Geschichte oder Storytelling verkauft wird.

Gurus, Experten und Blender

Keine Frage. Die Anzahl der Gurus und Experten in der Branche des Geschichtenerzählens ist in den letzten Jahren explodiert. Leider gibt es unter ihnen aber auch viele Blender, die Storytelling und die Techniken dramaturgischen Geschichtenerzählens zwar predigen, ihren Kunden und den Unternehmen dann aber doch die alte und neu aufgewärmte Suppe verkaufen. Also aufgepasst. Storytelling zu bewerben ist eine Sache. Es tatsächlich anzuwenden wieder eine andere Geschichte…

Präsentationen, Vorträge und Lehrinhalte mit fesselnder Dramaturgie

Bestimmt haben Sie schon an Vorträgen oder Präsentationen teilgenommen, denen Sie gespannt von Beginn bis zum Ende folgten. Das liegt natürlich einerseits am Präsentationsstil des Vortragenden, vor allem jedoch an den Inhalten. Inhalte, die strukturiert organisiert sind und einer bestimmten Dramaturgie folgen, um Ihre Aufmerksamkeitsspanne auf dem höchsten Level zu halten.

Campbells Modell der Heldenreise hat sich hierfür und im Bereich Marketing mit Storytelling in den letzten Jahren besonders bewährt. Auch viele erfolgreiche Mental- und Motivationsexperten bedienen sich von diesem Modell, um aus so ziemlich jedem Inhalt eine spannende Reise für ihre Seminarteilnehmer zu gestalten.

Warum Produkttexte nicht automatisch gute Werbetexte sind

Produktmarketing zielt vor allem auf die Darstellung mittels hervorragender Bildmedien ab. Das perfekte Produkt erfordert deshalb auch ein nahezu perfektes Bild, um größtmögliche Aufmerksamkeit zu erregen. Aber Bild und Ton oder Text bedingen einander, weshalb mir manchmal unverständlich scheint, dass großartige Bilder von schlechten und zu kurzen Texten oder gar nur ein paar stichwortartigen Beschreibungen begleitet werden.

Ergänzende Produktbeschreibungen benötigen zwar nicht besonders viel „Raum“ und ausführliche Beschreibungen finden in entsprechenden Anleitungen ihre Berechtigung. Um Produkte aber auch wirkungsvoll bewerben zu können, muss auch ein bestimmtes Ausmaß erzählerischen Raums erhalten bleiben. Kurz: Eine spannende Story zu einem Produkt kann nicht mit ein paar Sätzen erzählt werden. Fantastische Geschichten sind nicht kurz. – Punkt!

Selbiges gilt natürlich für Unternehmensportraits oder Werbetexte für bestimmte Dienstleistungen. Menschen lesen heute nicht mehr gerne lange Texte? Ja, stimmt. Aber wir lesen lange Texte nur dann nicht, wenn sie langweilig sind.

Wie auch kleine Unternehmen Storytelling wirkungsvoll umsetzen können

Mit Storytelling die Aufmerksamkeit möglichst vieler Kunden zu erregen ist keine Frage des Budgets. In jedem von uns steckt ein Geschichtenerzähler, weil wir alle täglich die verschiedensten Geschichten selbst erleben.

Denken Sie nur daran, was Sie selbst am liebsten lesen würden, was Sie am meisten interessiert oder was Sie sehen möchten, wenn Sie Infotainment suchen. Wie könnte Ihre eigene Unternehmensstory, die Story Ihrer Produkte oder Dienstleistungen aussehen? Welche Probleme haben Sie in der Vergangenheit überwunden? Wie haben Sie ihre Ziele erreicht?

Viele Fragen und die Antworten liefern Stoff für zahlreiche Storys, die Sie selbst in Ihrem Unternehmen anwenden könnten. Schreiben Sie diese Geschichten auf und Sie sparen bereits verdammt viel Geld für Ihr Projekt.

Der Schritt zum erfolgreichen Storytelling mit Unternehmensmedien ist dann auch nicht mehr weit. Es gibt auch zahlreiche Schulungen und Seminarangebote. Gerne helfe ich Ihnen in sämtlichen Belangen des Storytellings mit DramaTec weiter. Leider auch nicht ganz kostenlos, dafür verspreche ich Ihnen, auch mit schmalem Budget Hollywood für Sie leistbar zu machen.

 

 

 

 

Pixaybay-Bild: KELLEPICS

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Das Telefon als gescheitertes Medium der Unternehmenskommunikation?

Das Telefon als gescheitertes Medium der Unternehmenskommunikation?

Das gute alte Telefon scheint in der Unternehmenskommunikation seine Führungsposition als „schnelles Kommunikationsmittel“ verloren zu haben. E-Mail, WhatsApp und andere soziale Medien mit Nachrichtendienstfunktionen gewinnen im Unternehmensalltag zusehends die Oberhand und lassen das Sprechmedium antiquiert aussehen. Aber verlieren wir damit nicht auch sehr viel von unserer sprachlichen Kommunikationsfähigkeit?

Telefongespräche als Störenfried im Unternehmensalltag

Ob telefonieren im Unternehmensalltag wirklich out ist, lässt sich momentan noch nicht eindeutig bewerten. Aber der steigende Trend zur schriftlichen E-Mail-Kommunikation mit Geschäftspartnern und KollegInnen lässt sich doch sehr gut beobachten. Nicht stören zu wollen oder unangemeldet das Arbeiten wegen eines Telefonats zu unterbrechen, sind freilich auch gute Argumente. Es sind aber auch Argumente, um sich der persönlichen Kommunikation mittels Sprachmedium zu entziehen. Dabei sind Nachrichtendienste als Kommunikationsmittel gar nicht immer so effizient und vorteilhaft, wie wir vielleicht annehmen.

Kommunikation mit Dokumentation

Da wäre einmal das Argument der Dokumentation, das speziell für den E-Mail-Schriftverkehr bevorteilt wird. „Da kann ich nachlesen, was wir besprochen haben.“ Das ist soweit auch richtig, wenn in der Flut „wichtiger“ E-Mails dann auch genau diese Dokumentation wieder gefunden wird und nicht versehentlich gelöscht wurde, wenn das Postfach wieder einmal aufgeräumt wurde.

Die Sender oder Empfänger haben deshalb zusätzlichen Aufwand, indem sie sich mehrfach entscheiden müssen: Welche Nachrichten werden auf welche Art und Weise und wie lange an einem Ort archiviert, an dem diese auch wieder möglichst schnell gefunden werden? Und welche Nachrichten haben überhaupt Wichtigkeit? Außerdem können auch Telefonate nach Übereinkunft beider Gesprächspartner aufgezeichnet werden und somit ein wertvolle Nachschlagquelle sein.

Argument: „Schreiben geht einfacher und schneller“

Das stimmt nur teilweise. Denn schriftliche und speziell die präzise und unmissverständliche Kommunikation ist ein sehr herausfordernder Akt. Eine Nachricht lässt sich zwar schnell und kompakt versenden, provoziert aber auch immer eine Gegenreaktion. Sie kennen das. Antworten, weiterleiten, senden, wieder antworten, usw. – Das nimmt manchmal kein Ende und wird nicht selten zum endlosen Frage-Antwort-Prozess. Es vergeht damit auch sehr viel Zeit, die mit einem Telefonat eingespart werden könnte.

In einem persönlichen Telefonat wirken Reaktion und Gegenreaktion unmittelbar, bis sämtlich Inhalte geklärt werden. Natürlich sollte auch ein Telefongespräch immer gut vorbereitet sein. Endlos wirkende E-Mail-Dialoge, die zudem ja auch vorbereitet werden, können deshalb niemals das qualitative Ergebnis eines einfachen Telefongesprächs erzielen.

Kommunikationsmix in Abhängigkeit der jeweiligen Unternehmenskultur

Schlussendlich ist die Sprache unser ältestes Kommunikationsmittel, das wir auch am besten beherrschen. Deshalb sollten wir auch im Unternehmensalltag nicht gänzlich darauf verzichten. Es stimmt schon, dass wir uns ständig im Flow der Digitalisierung weiterbewegen. Das ist auch gut so. Trotzdem bedeutet das nicht, dass neue Kommunikationstechnologien mit Brachialgewalt in jede bestehende Unternehmenskultur integriert werden müssen. Schlussendlich sind wir ja auch in unseren Unternehmen Individuen, die mit einem vernünftigen Kommunikationsmix am effizientesten kommunizieren.

Wie sieht dieser effektive Kommunikationsmix in Ihrem Unternehmen aus? Kennen sie die dramaturgische Kommunikationskultur und ihre Auswirkungen in Ihrem Unternehmen? Oder wünschen Sie sich schon länger eine aufschlussreiche Medienanalyse, um ungenützte Potentiale zu erkennen und unnötige Kostenfresser endgültig zu eliminieren?

Eine Medienanalyse von DramaTec könnte Ihnen hierfür wichtige und überraschend positive Ergebnisse liefern. Erfahren Sie mehr darüber, wenn Sie mich gerne und jederzeit direkt kontaktieren.

 

 

Pixaybay-Bild: Tama66

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Storytelling mit Unternehmensfilmen

Storytelling mit Unternehmensfilmen

Kundengewinnung mit Storytelling hat sich heute zum absoluten Schlagwort für Marketing- und Werbefachleute entwickelt. Andererseits werden die Möglichkeiten des Storytellings für Unternehmensfilme auch heute noch außergewöhnlich selten genutzt.

Begriff und Bedeutung des Storytellings

Mittlerweile scheint der Begriff „Storytelling“ zu einem Zauberwort geworden zu sein. Nahezu die ganze Marketingbranche, sämtliche Kommunikationsexperten und Medienberater streben danach oder sehen sich selbst als Experten des Storytellings. Viele von ihnen sind es wohl auch. Allerdings ist erstaunlich, wie unterschiedlich sich das Verständnis zu Begrifflichkeit und Bedeutung von Storytelling zeigt.

Egal ob es sich um einen Vortrag, eine Firmenpräsentation oder irgendwelche Print- und Onlinemedien für Unternehmen handelt. Content und Inhalt soll mit Storytelling die Aufmerksamkeit der Kunden und Interessentengruppen erregen.

Als Geschichtenerzähler Aufmerksamkeit erregen

Wenn zu Ihnen als Unternehmer oder Agenturpartner ein Mensch sagt, dass er Geschichtenerzähler ist, dann werden Sie diesen Scherzkeks vermutlich so schnell wie möglich wieder loswerden wollen. So einer kann sich wohl bloß verlaufen haben und sollte sich besser beim Theater vorstellen. Wenn Ihnen dieser Mensch jedoch erklärt, dass er mit Storytelling die Aufmerksamkeit von Unternehmenszielgruppen erregt, werden auch Sie ihm sofort Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Aber was ist eigentlich eine Geschichte?

Mit Storys Interessentengruppen begeistern

Eine gute und spannende Geschichte ist schlussendlich nichts anderes als eine konstruierte Erzählung, die von Beginn bis Ende nicht nur informiert, sondern in unterhaltsamer und spannender Weise auch begeistern soll. Klingt gar nicht so einfach und das ist es auch nicht.

Wenn Sie sich noch an meinen Beitrag, Der Text im Film: Das Drehbuch zum Unternehmensfilm, erinnern, wissen Sie was ich meine. Die Entwicklung einer wirklich packenden Story ist nämlich auch ein mühsamer und teilweise langwieriger Prozess.

Nicht alles ist Story

Die verbreitete Meinung, dass auch rein informative Unternehmensfilme eine Story beinhalten ist schlichtweg falsch. Natürlich haben auch deskriptive Filme Notwendigkeit und Funktion. Wenn Inhalte jedoch auch spannend in Form einer Geschichte erzählt werden können, sollten diese Möglichkeiten auch genutzt werden.

Testen Sie das doch einfach einmal selbst. Nehmen Sie sich etwas Zeit und sehen sich einige Unternehmensfilme an. Beobachten Sie, wie lange es dauert, bis Sie das Ende des Films herbeisehnen. Wenn Sie dann im Gegensatz auf einen Film stoßen, dem Sie von Beginn bis Ende aufmerksam folgen, haben Sie mit Sicherheit die hohe Kunst des Storytellings genossen.

Form und Inhalt als Gütemerkmale des Storytellings in Unternehmensfilmen

Hochauflösende und technisch einwandfreie Bilder sind keine Grundvoraussetzung für spannende Unternehmensfilme. Die dramaturgische Bildkomposition jedoch schon. Als Grundvoraussetzung schöpft ein erfolgreicher (Unternehmens)film die wahre Power immer zuerst aus starken Inhalten und einer gut konstruierten Story. Die filmische Umsetzung ist das notwendige Behältnis. Oder wie ich auch immer zu sagen pflege: „Form und Inhalt bedingen einander, um gemeinsam als Story zu begeistern.“

Wenn Sie als sehr kleines Unternehmen glauben, sich keinen hervorragenden Unternehmensfilm mit der Kunst des Storytellings leisten zu können, werden Sie erstaunt sein, wie ich mit DramaTec auch für Sie „Hollywood“ leistbar mache. Interessiert? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren mich gerne unverbindlich für ein persönliches Gespräch.

 

 

 

Pixaybay-Bild: KELLEPICS

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