Die Unternehmensstory als audiovisuelles Bewegtbilderlebnis

Wenn Sie Ihre Unternehmensgeschichte tatsächlich als spannendes Portrait auf Ihrer Website publiziert haben, denken Sie vielleicht auch an einen eigenen Unternehmensfilm. Und warum auch nicht? Heute ist die Produktion eines Imagevideos so preiswert wie nie zuvor. Trotzdem möchte ich Ihnen als Mediendramaturg ein paar grundlegend wichtige Gedanken zu Ihrem Filmprojekt nahelegen, damit Sie auch tatsächlich zum aufmerksamkeitserregenden Erlebnis Ihres Unternehmensauftritts gelangen.

Dramaturgie als Bauplan für aufmerksamkeitserregende Storys

Wenn Sie den Weg zu Ihrem eigenen Imagevideo gehen, dann bedenken Sie bitte: Form und Inhalt bedingen einander zwar immer, aber ohne packende Inhalte wird Ihr formschönster Film auch immer ein Flop. Als Mediendramaturg bin ich der Architekt ihres Unternehmensfilms und erstelle den dramaturgischen Bauplan Ihrer aufmerksamkeitserregender Unternehmensstory. Mit dem Exposé beginnend erarbeite ich für Sie das Treatment und in weiterer Folge das produktionsreife Drehbuch für Ihr Filmprojekt. Wenn Sie ein Haus bauen, dann bauen Sie dieses auch nicht ohne ausführliche und funktionierende Planung.

Die Magie mit Dramaturgie als Prozess

Dramaturgische Arbeit ist ein mehrstufiger Prozess, der permanent von Überarbeitungen begleitet wird. Um tatsächlich mit den ersten Sekunden die Aufmerksamkeit der Seher Ihres Unternehmensfilmes zu erlangen, müssen sämtliche dramaturgischen Elemente permanent von mir evaluiert und möglicherweise wieder verworfen werden, wenn Sie einer spannenden Story nicht dienlich sind. Auch wenn meine kreative Tätigkeit sehr arbeitsintensiv ist, so ist und bleibt Sie für Ihr Projekt kostenschonend. Immerhin liegt es mit meiner Erfahrung auch in meiner Verantwortung, „Hollywood“ für Sie leistbar zu machen.

Achtung: Produktionskostenfallen

Wenn das Drehbuch steht, geht es an die Dreharbeiten und Realisierung Ihres Filmprojektes. Und spätestens dann zeigen sich die ersten Stolpersteine, wenn Sie zuvor keinen Mediendramaturgen als Architekten Ihrer Story beauftragt haben. Wir haben zweifellos viele hervorragende Filmemacher im Land. Aber nur wenige drehen auch ökonomisch und der Budgetsituation ihrer Kunden angepasst. Bedenken Sie bitte auch, dass Drohnenflüge, aufwändige Spezialeffekte und dergleichen zwar visuell sehr reizvoll wirken, mit einer platten Story jedoch trotzdem sehr schnell langweilig sind und zudem sehr viel Geld kosten. Deshalb arbeite ich als Mediendramaturg nicht nur an einer spannenden Story für Ihr Unternehmen. Ich schreibe auch immer im Bewusstsein Ihrer budgetären Situation. Was nützt Ihnen eine revolutionär erscheinende Visualisierung, wenn kein Mensch ihre Story versteht, Spannung für Ihre Erzählung empfindet oder einfach nur möglichst schnell das Ende herbeisehnt?

Dramaturgische Arbeit ist partnerschaftliche Arbeit

Bitte bedenken Sie auch, dass wir Mediendramaturgen und Filmhersteller uns während unserer Arbeit für Sie in erster Linie als Ihre Partner betrachten. Natürlich sind wir auch Ihre Auftragnehmer und Sie sind unser Kunde. In erster Linie entwerfe ich Ihren Unternehmensfilm aber immer in Aktion als Ihr verlässlicher Partner, der für Sie eine großartige Story entwickelt, um Ihr Unternehmen in strahlendem Licht höchstmöglicher Aufmerksamkeit scheinen zu lassen. Darin besteht auch mein unternehmerisches Ziel dramaturgischer Arbeit für Sie als meinen Kunden.

Mein Leistungsspektrum im Bereich Unternehmensmedien ist natürlich noch viel größer und reicht über die Konzeption und Erstellung von Imagetexten, Unternehmensportraits und Unternehmensfilmen hinaus. Ein wichtiger Aspekt meiner Arbeit besteht auch in der Weitergabe meines dramaturgischen Wissens. Dazu jedoch nach einer kurzen Sommerpause mehr und bis dahin wünsche ich auch Ihnen und Ihren Familien einen erholsamen Sommerurlaub.

Weiterlesen Die Unternehmensstory als audiovisuelles Bewegtbilderlebnis

Das Unternehmensportrait als Unternehmensstory

Als Mediendramaturg und dahingehend auch als Professionist für Dramaturgie in Unternehmensmedien werde ich immer wieder gefragt, was ich in meinem Job so alles mache und welche Leistungen ich für Unternehmen erbringe. Nun, ich werde mich bemühen, Ihnen in einigen kurzen Beiträgen Einblick in meine Tätigkeiten zu bieten. Eine dieser Tätigkeiten und auch für mich persönlich eine spannende Herausforderung besteht darin, die Story von Unternehmen zu entdecken und möglichst aufmerksamkeitserregend einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Werbung? – Ja, mag als Teildisziplin zutreffen. Aber als Dramaturg für Unternehmensmedien geht es bei mir speziell darum, Unternehmensgeschichten auch erfolgswirksam zu inszenieren.  

Vom Portrait zur Story: „Jedes Unternehmen besitzt eine spannende Story“

Im Marketing wird oft von der USP oder dem sogenannten Alleinstellungsmerkmal gesprochen. Ich verwende dafür den filmischen Ausdruck Point of View. Und ich kann Ihnen versichern, dass jedes Unternehmen, egal welche Größe es hat, den Point of View und das Potential einer spannenden Unternehmensgeschichte besitzt. Das ist auch kein Wunder. Denken Sie nur an Ihre eigene Unternehmensgründung, die Probleme und Hindernisse, die Sie überwinden mussten, um sich schlussendlich auf Ihrem Markt zu positionieren. Und genau dieser Weg beschreibt in seinen Grundzügen bereits das dramaturgische Gerüst, dass ich mit spannenden Elementen befülle. Kurz: Ich finde, konstruiere und inszeniere Ihre persönliche Unternehmensgeschichte.

Der Mehrwert eines dramaturgischen Unternehmensportraits

Eine große Herausforderung meiner Tätigkeit besteht auch darin, Leser als Leser zu halten und entsprechend spannend relevante Informationen möglichst schnell zu vermitteln. Wenn Sie Ihre Leistungen stichwortartig in Aufzählungsform präsentieren, dann vermitteln Sie Informationen sehr schnell und zielgerichtet. Das ist grundsätzlich gut. Allerdings dürfen Sie auch nicht vergessen, dass solche Inhalte keinerlei Individualität und Aufschluss über Ihre Unternehmerpersönlichkeit und Leidenschaft für Ihre Unternehmung zulassen. Üblicherweise erwarten Kunden sowieso branchenübliche Leistungen von Unternehmen. Die Glaubwürdigkeit bezüglich Zuverlässigkeit angebotener Leistungen oder Produkte kann deshalb auch nur eine individuell erarbeitete und aufmerksamkeitserregende Unternehmensstory wirksam portraitieren.

Formen von Unternehmensstorys

Als Mediendramaturg ist der Text mein ursprüngliches Medium, um dramaturgische Inhalte zu erschaffen. Tatsächlich ist es leider so, dass immer weniger Menschen gerne lesen. Der Konsum von Entertainment und Informationsvermittlung in Form von audiovisueller Bewegtbildkommunikation steigt zusehends. Oder erinnern Sie sich noch, wann Sie zuletzt ein gutes Buch gelesen haben? Vielleicht gehören Sie als Leser meines Blogs aber auch zu den Menschen, die das Medium Text genauso wertschätzen. Auch wenn die Entwicklung und Herstellung eines Unternehmensfilms immer günstiger wird, so bleibt dieses Medium natürlich immer teurer als die dramaturgische Imagegestaltung mittels eines Textes.

Wenn Sie allerdings trotzdem in der erfreulichen Lage sind, „leistbares Hollywood“ in Ihr Unternehmen zu bringen, dann bin ich als Mediendramaturg auch im Bereich Unternehmensfilm Ihr erster Ansprechpartner. Denn wie sagte Billy Wilder einmal völlig zutreffend: „Es kann nie ein großartiger Film aufgrund eines miserablen Drehbuchs entstehen, sondern immer nur ein schlechter Film auf Basis eines hervorragenden Drehbuchs.“ Zu meinen Tätigkeiten als Mediendramaturg im Bereich Unternehmensfilm erzähle ich Ihnen im nächsten Beitrag etwas mehr.

Weiterlesen Das Unternehmensportrait als Unternehmensstory

Unternehmensmedien im Brennpunkt globaler Revolution

Kaum hat die COVID-Krise den Mittelpunkt internationaler Berichterstattung verlassen, etablierte sich mit Black Lives Matter ein neuer Brennpunkt internationalen Aufruhrs. Die Geschwindigkeiten des Informationswechsels und der Nachrichtenbrisanz haben nach der Gesundheitskrise wieder volle Fahrt aufgenommen und tangieren aktuell sogar auch unsere heimischen Unternehmensmedien.

Law without Order

Begonnen hat Black Lives Matter eigentlich bereits 2013, also schon viele Jahre vor der schrecklichen Ermordung von George Floyd im Mai 2020. Aber die brutale Tat wurde diesmal auf Video festgehalten und entfachte innerhalb kürzester Zeit einen globalen Flächenbrand. Einerseits war Polizeibrutalität gegen Afroamerikaner zwar bereits vorher ein medial verbreitetes Thema, andererseits war gerade diesmal die Medialität der Tat unmittelbarer Auslöser, um rassistisches Gedankengut amerikanischer Polizeibeamter exekutiert zu sehen. Recht zögerlich wurden die Polizeibeamten in weiterer Folge zur Verantwortung gezogen. Gesetz und Ordnung gilt in den USA also nach wie vor nicht für alle Bevölkerungsschichten in selbem Ausmaß.

Unlösbare Konflikte und Aufruhr

Freilich zeigten sich auch etliche Ordnungshüter solidarisch mit der schwarzen Bevölkerung. Die Polizei steckt selbst im Lösungskonflikt fest, um Rassismus in ihren eigenen Reihen zu bekämpfen. Die Ausbildung und Bezahlung sind schlecht, für amerikanische Cops bedeutet es außerdem kein Selbstverständnis, nach Dienstende unversehrt und lebendig ihre Familien wiederzusehen. Ein nervöser Finger am Abzug lässt sich damit vielleicht erklären, eine brutale Hinrichtung dagegen, egal welcher Hautfarbe, keinesfalls. Bedauerlicherweise haben friedliche Demonstrationen nicht zur Konfliktlösung beigetragen, sondern Aufruhr entfacht, der international betrachtet aber nur das Thema präsent hält. Deshalb dauerte es auch nicht lange, bis einige umstrittene Unternehmensmarken im heimischen Wirtschaftsumfeld erneut in den öffentlichen Fokus gerieten.

Ein „Mohr“ als zwiespältige Unternehmensmarke

Mohrenbräu ist beispielsweise eine traditionelle Bierbrauerei im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Das Unternehmen wurde um 1834 von Josef Mohr gegründet und zeigt nach Angaben des Unternehmens als Wortbildmarke „Mohren“ das Abbild des heiligen Mauritius. Vorlage hierfür soll das Familienwappen des Gründers Josef Mohr gewesen sein. Die Deutung eines rassistischen Hintergrundes kann anhand dieser Daten also nicht eindeutig identifiziert werden. – Die Doppeldeutigkeit und negative Konnotation, die das Logo seit vielen Jahrzehnten verfolgt, jedoch schon eher. Der heilige Mauritius hat sich während der vielen Jahre in seinem Erscheinungsbild auf der Biermarke doch sehr gut erkennbar europäisiert. Die Diskussionen um das Logo der Brauerei reißen indes nicht ab. Zum Shitstorm haben sich Gegenbewegungen gebildet, um die Traditionsmarke in ihrem Erscheinungsbild lebendig zu halten.

Das Dilemma des Unternehmens zweigt natürlich im hohen Risiko einer Veränderung des Logos und den immensen Kosten, die eine solche Veränderung mit sich ziehen würden. Kein Wunder, weshalb Werbeagenturen bereits gierig ihre Bleistifte spitzen, um den Krauskopf in eine Baumkrone zu verwandeln. Seltsamer erscheint mir auf erstem Blick die mangelhafte PR-Arbeit des Unternehmens. Sollte es sich tatsächlich um ein Wortspiel des Gründers in Verbindung und Verehrung eines Heiligen handeln, würde es sich doch auch lohnen, das Wappen und die Marke also solche stärker zu verteidigen. Andererseits scheint sich das Unternehmen Mohrenbrauerei selbst nicht der wahren Herkunft und Bedeutung des Logos sicher zu sein. Auf der Unternehmenswebsite lesen wir folgende Zeilen:

„1784 eröffnete Herr Josef Mohr in Dornbirn eine Gaststätte mit angeschlossener Brauerei, benannte das Haus “Zum Mohren” und verwendete hierfür das Familienwappen, welches einen Mohr abbildete.“ Und weiter: „Seit diesen Tagen steht nun der „Mohr“ für unser Bier…“

Also doch nicht der heilige Mauritius? Die abfällige und abwertende Bezeichnung eines Heiligen als „Mohr“ entspricht jedenfalls keiner Erklärungsmöglichkeit gelungener PR-Arbeit.

Die nächsten Monate werden vielleicht zeigen, wie die Bierbrauerei ihr zukünftiges Erscheinungsbild gestalten will. Ein guter Anfang wäre, das Bewusstsein über die Herkunft und Tradition der eigenen Unternehmensmarke noch einmal zu schärfen und angemessen zum Ausdruck zu bringen.

Weiterlesen Unternehmensmedien im Brennpunkt globaler Revolution